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27. Oktober 2011, 23:54

FranzJosef

Portrait meiner Kefirknolle FranzJosef

Nachdem ich den letzten Beitrag der Fortpflanzung gewidmet hatte und gerade FranzJosef bei uns eingezogen ist, geht es auch gleich weiter mit dem Thema.

FranzJosef ist der Name unserer Kefirknolle. Da die meisten in meinem Umfeld nicht wussten, worum es sich bei Kefir handelt, hier eine kurze Erklärung:

Bei Kefir handelt es sich um ein ursprünglich aus Tibet stammendes, eher dickflüssiges, kohlensäure- und – je nach Temperatur – leicht alkoholhaltiges Milchgetränk. Der „echte“ Kefir ist laktosefrei, industriell hergestellter, sogenannter „Kefir, mild“ hingegen alkoholfrei, dafür aber laktosehaltig. Um Milchkefir auf traditionellem Weg herzustellen, versetzt man die aus Bakterien, Hefen, Eiweißen, Fetten und Polysacchariden bestehenden Kefirknollen ein bis zwei Tage mit Kuh-, Ziegen- Schaf- oder Stutenmilch. Anscheinend ist auch die Verwendung von Sojamilch möglich.

Anschließend wird der so entstandene Kefir von den Knollen durch abseihen getrennt. Nach etwa zwei Wochen haben die Knollen durch die Kefirproduktion ihre Masse verdoppelt, können also geteilt und die eine Hälfte weiterverschenkt werden. Womit wir wieder bei der Fortpflanzung wären.

Und da die Knolle – einem Haustier nicht unähnlich – stetiger Fürsorge bedarf, bekommt sie auch meist einen Namen.

Übrigens gibt es neben dem bekannteren Milchkefir auch auf Vergärung von Zucker in wässriger Lösung basierenden Wasserkefir.

Na dann: Prost!

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kefir [Stand: 27. 10. 2011]

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