Mobile Version
zum Inhalt
10. Oktober 2011, 23:18

In vino terra

Weintrauben

Gerade habe ich auf Ö1 das Radiokolleg "Die Haut der Erde. Ressource Boden (1)" mitverfolgt. Der Sendung zufolge war bereits den Römern bekannt, dass der Wein nach dem Boden, auf dem er wächst, schmeckt. Um im Vorfeld eine Idee davon zu haben, wie der Wein später schmecken wird, kosteten sie die Erde. Oder sie mischten diese mit Wasser, ließen die Mixtur stehen und filterten nach einer gewissen Zeit die Erde heraus. Das Wasser ließ dann ebenso die spätere Note des Weines erahnen. Genau wie beim Wein verhält es sich aber auch bei allen anderen Pflanzen – die Nuancen unterschiedlichen Geschmacks sind zum Teil auf den Boden zurückzuführen.

Ruft man sich die Tomatenplantagen, die man in "We feed the world" gesehen hat – Tomatenstauden, die auf Watte gezogen werden –, in Erinnerung, dann verwundert es nicht, dass das Gemüse heute so wenig Geschmack hat!

Gefällt nicht:

zurück zur Übersicht Kommentar hinzufügen