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19. Februar 2010, 20:46

Around the world

Holzlöffel

Im Supermarkt. Ich gehe beim Obst und Gemüse vorbei und bekomme Fernweh. Die ganzen Herkunftsländer erinnern mich an Urlaub, Sonne, Strand und Meer. Ananas aus Costa Rica, Birnen aus Italien, Orangen aus Spanien.

Eine Erinnerung über Fair Trade flammt auf: Fair-Trade Produkte haben meist doch einen deutlich höheren Preis als herkömmliche. Es ist aber nicht wahrscheinlich, dass die gesamte Preisdifferenz dem Erzeuger zukommt. Dieser würde dann ein vielfaches dessen bekommen, was er ohne Fair-Trade bekommt. Da schneiden sich die Zwischen- und Großhändler sicher auch noch ihre Scheibe ab...

In einem schwedischen Möbelhaus setzte ich meine gedankliche Weltreise fort - jetzt Richtung Osten gewandt - und komme an China, Indonesien und Vietnam vorbei. Und das, obwohl mit Design und Qualität aus Schweden geworben wird!

Um die heimische Entplastifizierung einen kleinen Schritt voranzutreiben, kommen die feschen Salatlöffel aus Holz mit nach Hause. In der "Anleitung" lese ich, dass Holzprodukte vor der ersten Benutzung in der Küche mit lebensmittelechten Ölen (Paraffin- oder Pflanzenöl) behandelt werden sollen, um später leichter gesäubert werden zu können - sie bleiben dadurch auch länger frei von Fettflecken. Nach einem Tag soll man die Prozedur wiederholen. Um länger etwas davon zu haben, sollte man ihnen folgende Pflege angedeihen lassen: Nur von Hand spülen und langen Wasserkontakt vermeiden, danach sorgfältig abtrocken, ohne sie dafür hohen Temperaturen auszusetzen und regelmäßig - je nach Häufigkeit der Benutzung - nachölen.

Mein Fazit: Die Holzlöffel gut pflegen, damit sie die lange Reise nicht ganz umsonst gemacht haben!

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