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04. Juni 2008, 22:25

Standardisierte Fakten

Schafe

Auch dieses Wochenende habe ich mich - nebst dem Kendo-Training (Fotos davon gibt es übrigens hier) - wieder der Lektüre des Standard gewidmet. In dem von vor zwei Wochen (10.-15.05.08) gab es einige interessante Artikel über gesünderes Leben. Ein paar Fakten daraus kann ich mir nicht verkneifen:

In Österreich wird ca. 20% des gebackenen Brotes weggeworfen. Grund hiefür ist hauptsächlich, dass im Supermarkt auch noch kurz vor Ladenschluss die Regale voll sein müssen. Der Bioabfall wird dann zu Biogas, zu Energie umgewandelt.

Stellen Sie sich den Ressourcenaufwand vor - von der Herstellung, Lagerung, Kühlung, Entpackung bis hin zur Vergasung. Da ist es noch gescheiter, die Rohstoffe direkt zu Energie zu verarbeiten. Felicitas Schneider

Das Problem mit Bio-Fleich ist, dass sich meist kein Schlachthof in unmittelbarer Nähe des Bio-Hofes befindet. Somit müssen die Tiere erst wieder unter großem Stress transportiert werden. Eine denkbare Alternative ist, bei einem Bauern - etwa auf einem Bauernmakrt einzukaufen, der einen solchen in der Nähe hat. Dabei handelt es sich zwar meist nicht um Bio-Lebensmittel, dafür wurden die Tiere vor dem Schlachten aber keinem Stress ausgesetzt. Dadurch ist die Qualität des Fleisches unterm Strich höher.

Das Getreide von Montino sollte laut Werbung den Ertrag durch gentechnische Modifikation des Saatgutes steigern. Im Nachhinein konnten sie dieses Versprechen aber nicht einhalten, der Ertrag ging im Gegenteil um ca. 10% zurück.

Auch im Standard des vergangenen Wochenendes habe ich einen interessanten Tipp gefunden:

Ein Plädoyer für Bonuszeit. Raten professionelle Zeitmanger immer dazu, den Tag im Voraus zu planen, wird in diesen Plänen eigentlich keine Zeit für Pausen und soziale Kontakte eingeplant. Und wenn etwas Unvorhergesehenes eintritt, bzw. etwas länger dauert als geplant, erreicht man sein Tagesziel nicht. Plant man jedoch für jede Tätigkeit ein paar Minuten mehr ein, schafft man sein Tagesziel öfter und leichter und hat noch etwas Zeit für die oben angesprochenen Pausen und soziale Kontakte - oder einfach für sich selbst.

Quelle: Karin Bauer, Der Standard vom 24./25.5.08

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