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10. September 2007, 00:26

Go, get a first life!

Second City

Treffender kann man das Ars Electronica Festival 2007 wohl nicht beschreiben. Danke für dieses Statement, GRL! Doch dazu später mehr.

Zuerst: Diese Woche war Freitag wieder Schwimm-Tag. Nachdem ich meine Stunden in der Arbeit zusammen hatte, folgte ich meinen KollegInnen, die schon vorgegangen waren. Dieses Mal waren wir zu viert, die "goastige" Cl. hat sich zum ersten Mal zu uns gesellt. Yokoso!

Schwacher Beginn. Meinen Eintritt konnte ich nicht mit Bankomat-Karte bezahlen, da das Gerät kaputt war - genauso wie der Bankomat in der nächstgelegenen Bank. Nachdem ich doch noch einen funktionstüchtigen gefunden hatte, stellte sich mir die Frage, ob sich für die verbleibenden zwei Stunden der Wellness-Aufpreis von neun Euro auszahlt. Ich bin froh, diesen bezahlt zu haben!

Wie mir gestern beim Kendo schon aufgefallen war, bin ich nicht ganz in Form. Nach zehn Minuten schwimmen verließen mich die Kräfte. Danach ging der Kampf los - und dauerte fünfzig Minuten. Anschließend fühlte ich mich wellness-bedürftig und genoss die noch verbleibende Stunde in der entsprechenden Abteilung - und im Kreise meiner Kollegen. Also: Starkes Finish.

Heute stand dann - wie oben schon angeschnitten - das Ars Elecronica Festival auf dem Programm. Aus Sicht eines eher außenstehenden Betrachters von Second-Life war das Festival sehr auf dieses fixiert. Ich muss aber der Fairness halber sagen, dass ich nicht alle Projekte gesehen habe. Mir haben eher die Projekte außerhalb von Second-Life gefallen...


Tischfußballspiel

Ausnahmen waren das Tischfußballspiel, bei dem man einerseits im Second-Life die Avatare bewegen kann, während andererseits Spieler am realen Tisch, auf den die Bewegungen projiziert werden, Barrieren verschieben können.

Strandsituation

Die andere Idee, die mir gefallen hat, versuchte das "real life" mit Second-Life zu verknüpfen. Eine Strand-Situation wurde in beiden Welten identisch angelegt. Nun konnte man - zumindest mittels Mikrofon und Lautsprecher mit den virtuellen Kollegen interagieren. Mir ging allerdings eine visuelle Interpretation der Avatare ab.

Denk-Blasen

Ansonsten wären noch die Denk-Blasen zu erwähnen, die an der Stelle auf eine Wand projiziert wurden, wo sich der Schatten einer Person befand. Diese Denk-Blasen konnte man selbst gestalten, indem man eine Zeichnung anfertigte und diese einlesen ließ.

Moga

Eine witzige Idee ist auch das Moga, bei dem man gefilmt wird, auf dem Monitor aber Bilder von zuvor gefilmten Personen erscheinen, die eine ähnliche Position einnehmen. Die soeben gefilmten Sequenzen werden gespeichert, um Ausgangsmaterial für das nächste Mal zu sein.

The Flow of the Qi

Bei "The Flow of the Qi" kann man durch Atem-Intensität und -Geschwindigkeit die Anmutung sowie den Ausdruck einer auf den Boden projizierten Kalligrafie steuern.

Laser-Tag

Den Abschluss machten dann die Jungs von Graffiti Research Lab, die mittels Beamer Ihre "Laser-Tags" auf eine Hauswand projizierten. Dadurch kommunizieren die Statements ähnlich wie Graffitis, nur dass keine Rückstände zurückbleiben.

Und das sind auch die Gründe, weshalb ich diese Woche keine Vorbereitungen für Japan treffen konnte ;-) Dafür nächste Woche!

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Kommentare

10. September 2007, 10:52 Goarstige Gastschwimmerin meldet sich zu Wort

von: Gast

Da anders leben ja jugendfrei bleiben soll, darf ich mich hier je nicht so austoben wie sonst immer...es war echt entspannend 45 minuten im Wasser zu schwimmen...sich treiben zu lassen...den wogen der wellen zu folgen..auf und ab...ein gefühl wie beim fi***en... So und hier der Gegenbeweis: Ich bin nicht garstig, ihr denkt immer nur so ordinär...(ich bin höchstens zweideutig :-) ) Ich meinte übrigens wie beim ...fischen... Naja, Schmäh beiseite, wie gesagt das Schwimmen mit dem großen Zen-Meister war echt a Gaudi - werd ich sicher mal wieder mitmachen, wenn es erlaubt ist...

Kommentare

11. September 2007, 16:07 Second Life

von: Manu, http://noshadows.blogspot.com

Second Life ist schon ein interessantes Phänomen. Angeblich verbraucht ja ein Second Life Avatar jährlich so viel Strom wie der durchschnittliche Brasilianer. Dummerweise befürchte ich, dass SL tatsächlich Vorreiter einer neuen Internet-Generation sein wird, die stark auf Virtual Reality basiert. Tad Williams hat eine nette SciFi-Reihe geschrieben (4 Bände à je ca. 1000 Seiten) namens Otherland, in der so ein System beschrieben wird. SL ist da schon nah dran, sozusagen als erster Schritt in die nächste Zukunft.

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