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08. Dezember 2007, 15:41

Tief fliegen ohne Flugschein

Tief fliegen

Diese Woche war voll von kleinen Durchhängern. Davon war sowohl mein berufliches als auch das private Leben betroffen.

In der Arbeit hatte ich - durch ständige Störungen - große Probleme, mich zu konzentrieren. Zumindest bei meiner mittlerweile angeschlagenen Konzentrationsfähigkeit war das ein Problem.

Auch im Kendo fiel es mir gegen Ende der Trainings-Woche schwer, mich zu konzentrieren und Seme auszuüben. Und das obwohl ich am Donnerstag das Punschtrinken mit Arbeitskollegen wegen Kendo ausfallen habe lassen.

Am Freitag war "Schwellnessen" angesagt und obwohl wir zu viert waren, bin ich als einziger geschwommen. Die anderen haben nur das Wellness-Programm genutzt - also war ich alleine.

Bei sozialen Kontakten habe ich bemerkt, dass mich die Leute entweder ignorieren, mich nicht ernst nehmen oder anderen lieber zuhören. Zu dieser Erkenntnis bin ich gekommen, als ich beobachtete, dass sie bereits dem Aufmerksamkeit widmen, was andere sagen, obwohl ich mit meinem Satz noch nicht fertig war. Wäre ja nicht so schlimm, aber diese "Einwürfe" behandeln meist ganz andere Themen, weshalb ich mich gänzlich von der Kommunikation ausgeschlossen fühle ... wieder alleine.

Dass ich Anfang der Woche Geburtstag hatte, ist deshalb schon wieder so gut wie vergessen. Nun weiß ich aber, wer auch ohne Hinweise meinerseits an diesen gedacht hat. Ich möchte daraus aber keine Schlüsse ziehen oder irgend jemandem Vorwürfe machen, da ich für meinen Teil wirklich jeden Geburtstag vergesse.

Ein anderes Thema, das nur entfernt damit in Zusammenhang steht, ist meine Suche nach einem Parkplatz heute in der Innenstadt. Zugegeben, in der Adventszeit keine gute Idee, war diese Aktion auch nicht von Erfolg gekrönt. Deshalb bin ich, da mich nach dieser Woche schnell die Geduld verließ, unverrichteter Dinge nach Hause zurückgekehrt.

Den Rest der Woche werde ich mit Geburtstag nachfeiern und lesen verbringen - und versuchen, aus meinem Tief wieder heraus zu kommen.

Was bleibt? Mein Interesse für die Frage, wie viel CO2 eigentlich während den Parkplatzsuchen weltweit produziert wird. Außerdem bin ich auf nächste Woche gespannt, da ist unser großes Kendo-Seminar in Linz! Ich hoffe, es wird ein Erfolg und ich kann es auch genießen. ;-)

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Kommentare

08. Dezember 2007, 21:50 Universalheilmittel

von: Manu, http://noshadows.blogspot.com

Oh, na dann alles Gute zum Geburtstag ... nachträglich. 25 jetzt, oder? Angeblich nimmt ja die körperliche Leistungsfähigkeit bei Menschen über 25 Jahren ab. Also genieß dein letztes Jahr voll jugendlicher Energie ;) (Wobei ich zu behaupten wage, dass bei deinem Lebenswandel dein biologisches Alter weit drunter liegt.) Zum Stimmungstief würde ich dir ja empfehlen, deinen eigenen Rat anzunehmen und beim Spazierengehen (hiermit boykottiere ich offiziell bei diesem Wort die neue Rechtschreibreform) Licht und Vitamin D zu tanken. Am Wochenende lässt sich dafür zumindest meistens etwas Zeit erübrigen. Das Wetter ist zwar nicht so ideal dafür, aber heute, wo es mehr Sonne und blauen Himmel als unter der Woche gab, habe ich deutlich gespürt, dass meine Stimmung anders war. Noch ein Training bis zum Lentos :D

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08. Dezember 2007, 23:33 Gute Wünsche

von: Julia

Was du unter "soziale Kontakte" berschreibst kenn ich und das nervt gewaltig. Aber irgendwann denk ich mir dann, habt mich doch alle gern. Dann eben nicht. Halts wies Manu rät, lese ein gutes Buch, mach einen Spaziergang - frische Luft wirkt Wunder -und freu dich so wie wir aufs nächste Kendotraining und aufs Lentos. Alles Liebe zum Geburtstag Julia

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09. Dezember 2007, 09:57 Hm.

von: das große B

Kurz zu diesem Satz "Bei sozialen Kontakten habe ich bemerkt, dass mich die Leute entweder ignorieren, mich nicht ernst nehmen oder anderen lieber zuhören." Früher hatte ich das Problem auch.. ganz selten aber jetzt noch. Um eine kleine Kritik anzubringen, die auch irgendwie wieder keine ist: Du lachst sehr viel. Immer wenn ich dich erlebe, gibt es irgendeinen Witz oder Spaß. Grundsätzlich ja eine nette Sache. Aber geht es auch ohne und ersterer? Ich bin mir sicher, nur du zeigst es, zumindest in der Firma, sehr selten. Ich selbst spaße ja viel herum, wenn ich meine Runden gehe, aber wenn es dann irgendwann um die Arbeit geht, bemühe ich mich trotzdem ernst zu bleiben. Vielleicht hilft es, wenn du mal nicht der "Gaudimaxl" bist. ;)

Diese Sache die du ansprichst, hat viel mit dem eigenen Auftreten zu tun. Gewiss aber nicht, dass dich irgendjemand nicht mag. Du wirkst eben extrem locker, spaßig und lustig. Vielleicht ist gerade dies der Grund warum Leute manche Dinge dann nicht mehr so ernst nehmen oder sie sogar ignorieren. Ich jedenfalls bin mit dem CA den ich momentan kenne sehr zufrieden. Trotzdem eben ein Denkanstoß um das "Problem" von oben zu lösen.

Was liest du eigentlich momentan so?
Jedenfalls noch ein schönes Wochenende dir und feiere den Viertel-Jahrhundert brav.

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09. Dezember 2007, 21:30 die Anderen vs. mein Ich

von: CwB, www.andersleben.at

Danke für die Glückwünsche! Und ich hoffe, dass mein Tief nichts mit dem Geburtstag zu tun hat - das wäre noch etwas früh, oder? ;-)
Ich habe gehört, der Körper beginnt seinen Abbau erst mit 30...

Grundsätzlich muss ich sagen - oder feststellen - dass es viel einfacher ist, Ratschläge zu geben, als umzusetzen. Gleich vorweg: heute bin ich nicht nach draußen gegangen, habe auch keinen Sport gemacht. Ich habe mir dafür viel Schlaf gegönnt und dein Buch, Manu, beinahe ausgelesen. Für das große B: ich lese immer noch "Not On The Label" von Felicity Lawrence. Das heißt, eigentlich fehlt mir nur noch das Nachwort, dann gibt es einen Artikel darüber auf andersleben.at. Selbstverständlich habe ich auch noch letzte Vorbereitungen für das Seminar - grafischer Natur - umgesetzt.

Und ich werde mich jetzt nicht bewusst ändern, nur um von anderen ernst genommen zu werden. Wenn mich die Anderen nicht so nehmen, wie ich bin, suche ich mir andere andere ;-)
Gerade während der Arbeit muss ich vieles mit Humor nehmen, sonst könnte ich nicht so arbeiten, wie bzw. nicht dort, wo ich arbeite. Vielleicht täuscht das tatsächlich meine Kollegen... Andererseits weiß ich erfahrungsgemäß, dass man mir relativ schnell ansieht, wenn etwas nicht stimmt. Man muss nur die nonverbalen Signale deuten. Die sind bei mir sehr deutlich ausgeprägt. *G*

Einen hab ich noch: geändert wird man ohnehin durch seine Umgebung... das ist ein altes Laster der Menschheit - die Anpassungsfähigkeit.

Wünsche noch ein schönes Rest-Wochenende!
CwB

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